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>>>Sportabzeichen
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Auszug aus der Web-Site: www.Sterne-des-Sports.de (hier noch viele Downloads) Berlin, 22. Januar 2008 - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben am Dienstag den mit 10.000 Euro dotierten „Großen Stern des Sports“ in Gold 2007 an den Verein „Integrativer Treff e. V.“ aus Rostock verliehen. Die Auszeichnung wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der DZ BANK am Brandenburger Tor in Berlin vergeben. Insgesamt wurden 15 Sportvereine aus Deutschland, die sich für die „Sterne des Sports“ in Gold qualifiziert hatten, für ihr gesellschaftliches Engagement geehrt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte die Arbeit der Sportvereine und ihrer ehrenamtlichen Helfer als wichtige Stütze der Gesellschaft. „Der Beitrag des organisierten Sports für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist von unschätzbarem Wert. Die Bürgerinnen und Bürger erneuern mit ihrem freiwilligen Engagement in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und gerade auch in den Sportvereinen Tag für Tag die Bindekräfte unserer Gesellschaft. Sie schaffen eine Atmosphäre der Solidarität, der Zugehörigkeit und des gegenseitigen Vertrauens.“
Der Integrative Treff e. V. aus Rostock setzte sich mit seinem Projekt für behinderte und nichtbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch. Den mit 7.500 Euro dotierten zweiten Platz belegte der Sportverein Prießnitz/Elbisbach (Sachsen) mit seinen höchst erfolgreichen Tanzprojekten für Jung und Alt. Den dritten Platz und damit einen Scheck von 5.000 Euro sicherte sich der Todtglüsinger Sportverein (Niedersachsen), der mit einem engagierten Vereinsmanagement zahlreiche Sportanlagen in Eigenregie übernommen hat.
Wir gratulieren der SRSV Plön zum Erreichen des 6. Platzes auf Bundesebene. Von Jugendlichen für Jugendliche –
Segeln für Sehbehinderte in Plön
Das Segeln mit Kuttern hat in der Förderung von Sehgeschädigten schon lange eine besondere Bedeutung, denn auch die blinden Schüler können hier sehr gut eingebunden werden. Im begrenzten und klar strukturierten Raum des Schiffes können sich diese Schülerinnen und Schüler schnell zurechtfinden, wichtige Aufgaben übernehmen und selbstständig bewältigen. Insbesondere an der Pinne wird die besondere Sensibilität der blinden Segler für Windrichtung, Windstärke und Sonnenstand schnell deutlich, wodurch diese Geschwindigkeit und Fahrtrichtung leicht ermitteln können. Durch diese Kompensation des fehlenden Sehens sind die blinden Jugendlichen in der Lage, beim Segeln einen hohen Grad an Selbstständigkeit zu übernehmen. Fest zu den Kursen gehört auch das Zelten am Ufer – auch hier bieten sich den Jugendlichen vielfältige lebenspraktische Erfahrungen. Dabei erfahren die Schüler zum Beispiel den besonderen Wert von Ordnungssystemen, damit alle ihre Kleidung oder ihr Geschirr in der gemeinsamen „Haushaltsführung“ wieder finden. |
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